Triolo Bildungsakademie

Datenschutzerklärung für diese Plattform

Stand 01.09.2026

Wer verantwortlich ist

Triolo Bildungsakademie UG (haftungsbeschränkt), Bahnhofstraße 73a, 34454 Bad Arolsen, vertreten durch Fabio Triolo. Erreichbar unter kontakt@triolo-bildungsakademie.de. Die vollständigen Angaben stehen im Impressum.

Diese Erklärung gilt für app.triolo-bildungsakademie.de. Für unsere Hauptseite gilt eine eigene Erklärung.

Wer hier welche Daten hinterlässt

Die Plattform kennt vier Rollen. Jeder Mensch hat genau eine, und was er sieht, entscheidet die Datenbank selbst, nicht die Oberfläche.

Teilnehmer. Anrede, Geburtsjahr, Wunschberuf, Umkreis, Bereitschaft zu Homeoffice und Zeitarbeit, verfügbar ab, Gehaltswunsch, belegter Kurs mit Beginn und Ende. Dazu die Stationen des Lebenslaufs, Fähigkeiten und Sprachen mit Niveau. Wer möchte, lädt Lebenslauf, Zeugnisse und Zertifikate hoch.

Unternehmen. Firmendaten, Betriebsnummer, Kundennummer der Berufsgenossenschaft, Name des Inhabers, Telefon, E-Mail, Bankverbindung. Für einen Förderantrag nach § 82 SGB III trägt das Unternehmen zusätzlich Daten seiner Beschäftigten ein.

Beschäftigte eines Unternehmens. Geburtsdatum, Geburtsort, Staatsangehörigkeit, Sozialversicherungsnummer, Anschrift, Tätigkeit, Arbeitszeit, Bruttogehalt, Schul- und Berufsabschluss, frühere geförderte Weiterbildungen, eine anerkannte Schwerbehinderung und aufstockende Leistungen vom Jobcenter. Diese Angaben macht der Arbeitgeber, nicht der Beschäftigte selbst. Der Arbeitgeber ist verpflichtet, seinen Beschäftigten darüber zu informieren, bevor er sie einträgt.

Vertriebspartner. Name, Firma, Kontakt, Werbekürzel, Provisionssätze, Stufe, Vertragsdatum. Für die Abrechnung außerdem Kontoinhaber, IBAN, Steuernummer, Umsatzsteuer-Ident-Nummer und Anschrift.

Wer sich über /partner/werden als Partner bewirbt, hinterlässt Name, E-Mail, Telefon, Firma und einen Freitext. Diese Bewerbungen sieht nur die Bildungsakademie, kein anderer Partner.

Wozu wir das verarbeiten, und auf welcher Grundlage

Zur Durchführung des Vertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO): das Konto, die Weiterbildung, der Förderantrag, die Abrechnung der Provision.

Zur Erfüllung rechtlicher Pflichten (Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO): Nachweise gegenüber der Agentur für Arbeit, Aufbewahrungsfristen aus Handels- und Steuerrecht.

Aus berechtigtem Interesse (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO): der Betrieb und die Sicherheit der Plattform, und das Protokoll darüber, wer welche Akte geöffnet hat. Dieses Protokoll schützt vor allem die Menschen, deren Unterlagen dort liegen.

Mit Ihrer Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO, bei Gesundheits- und Sozialdaten zusätzlich Art. 9 Abs. 2 lit. a): das Auslesen eines hochgeladenen Lebenslaufs, das Erstellen von Bewerbungsunterlagen, und die Angaben zu Schwerbehinderung und Jobcenter-Leistungen. Eine Einwilligung können Sie jederzeit für die Zukunft widerrufen, formlos an die oben genannte Adresse.

Was in die USA geht, und was nicht

An genau drei Stellen arbeitet ein Sprachmodell von Anthropic für uns. Dabei werden Daten in die USA übertragen. Grundlage sind die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission.

Lebenslauf auslesen. Auf Ihren Knopfdruck geht die hochgeladene Datei im Ganzen dorthin. Zurück kommt ein Vorschlag für Stationen, Kenntnisse und Sprachen. Nichts davon wird automatisch übernommen, Sie bestätigen jeden Punkt selbst. Beachten Sie: eine Lebenslaufdatei enthält meistens mehr, als wir sonst erheben, etwa Geburtsdatum, volle Anschrift, Lichtbild und Familienstand. Alles davon geht mit.

Bewerbung erstellen. Übertragen werden Vor- und Nachname, Postleitzahl und Wohnort, Ihre Weiterbildung, die Stationen Ihres Lebenslaufs, Sprachen, Kenntnisse und der Text der Stellenanzeige. Nicht übertragen werden Geburtsdatum, Sozialversicherungsnummer und die Angaben zu Schwerbehinderung und Jobcenter.

Stellenanzeige lesen. Hier geht nur der Anzeigentext der Bundesagentur hinaus, nie Daten von Teilnehmern.

Der Weg für Unternehmen kommt ohne Sprachmodell aus. Die Begründung für die Agentur für Arbeit erzeugt fest verdrahteter Programmcode, diese Angaben verlassen unseren Server nicht.

Ihre Unterlagen

Hochgeladene Dateien liegen in einem nicht öffentlichen Speicher in Frankfurt am Main. Zum Ansehen entsteht jedes Mal ein neuer Link, der nach einer Stunde nicht mehr funktioniert. Außer Ihnen sieht sie nur die Bildungsakademie: kein anderer Teilnehmer, kein Unternehmen, kein Vertriebspartner.

Der Speicherort ist Frankfurt. Das gilt nicht mehr, sobald Sie eine Datei auslesen oder eine Bewerbung erzeugen lassen — dann geht ihr Inhalt in die USA, siehe oben.

Stellenvorschläge

Ein nächtlicher Lauf holt Stellenanzeigen bei der Bundesagentur für Arbeit. Dorthin gehen nur Ihr Wunschberuf, Ihr Wohnort beziehungsweise Ihre Postleitzahl und der Umkreis. Kein Name, keine Kennung. Mehrere Teilnehmer mit gleichem Beruf und Ort werden zu einer einzigen Abfrage zusammengefasst.

Die Plattform verschickt keine Bewerbung. Sie zeigt Ihnen den Bewerbungsweg und öffnet auf Klick die Seite des Arbeitgebers oder Ihr Mailprogramm. Abgeschickt wird von Ihnen.

Wer Ihre Daten sonst noch verarbeitet

Supabase — Datenbank, Konten, Anmeldung und Dateispeicher, Rechenzentrum Frankfurt am Main.
Vercel — Betrieb der Anwendung, Rechenzentrum Frankfurt am Main.
Resend — Anmelde- und Passwortmails, Rechenzentrum Irland.
Anthropic — die drei oben beschriebenen Stellen, USA.

Empfänger, die keine Auftragsverarbeiter sind: die Agentur für Arbeit, an die Anträge und Nachweise gehen, und die Zertifizierungsstelle, die unsere Zulassung prüft und dabei auch Teilnehmerunterlagen einsehen kann.

Was der Browser speichert

Drei Dinge: die Sitzungscookies Ihrer Anmeldung, ein Cookie für den Vorschau-Schutz mit 30 Tagen Laufzeit, und Ihre Wahl zwischen hellem und dunklem Bild im lokalen Speicher.

Wir messen nichts und werben hier nicht. Kein Analysewerkzeug, keine Zählpixel, keine sozialen Netzwerke, keine eingebetteten Videos, keine Karten, kein Zahlungsdienst. Die Schrift liegt auf unserem eigenen Server. Deshalb gibt es hier auch kein Zustimmungsbanner.

Wie lange wir Daten behalten

Die Unterlagen von Teilnehmern löschen wir sechs Monate nach Kursende. Die Löschung stößt ein Mensch an, nicht ein stiller Nachtlauf: ein gelöschter Lebenslauf ist nicht wiederherstellbar, und ein Fehler in einem Automatismus fiele niemandem auf.

Unterlagen zu Förderanträgen bewahren wir so lange auf, wie es die Nachweispflichten gegenüber der Agentur für Arbeit sowie Handels- und Steuerrecht verlangen.

Das Protokoll darüber, wer welche Akte geöffnet hat, überlebt die Löschung eines Kontos. Der Verweis auf die Person wird dabei entfernt.

Ihre Rechte

Sie haben das Recht auf Auskunft (Art. 15), Berichtigung (Art. 16), Löschung (Art. 17), Einschränkung (Art. 18), Datenübertragbarkeit (Art. 20) und Widerspruch (Art. 21 DSGVO). Eine Einwilligung können Sie jederzeit für die Zukunft widerrufen.

Ihre eigenen Daten sehen und ändern Sie jederzeit selbst im Portal. Für alles andere genügt eine formlose Nachricht an kontakt@triolo-bildungsakademie.de. Wir antworten innerhalb eines Monats.

Sie können sich außerdem bei einer Aufsichtsbehörde beschweren. Für uns zuständig ist der Hessische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit, Postfach 3163, 65021 Wiesbaden.

Automatische Entscheidungen

Eine Entscheidung über Sie, die allein eine Maschine trifft, gibt es hier nicht. Das Sprachmodell macht Vorschläge, entschieden und bestätigt wird von Menschen. Ein Sprachmodell kann sich irren, deshalb sehen Sie jede erzeugte Bewerbung an, bevor Sie sie verwenden.